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Die Konzerte des Fördervereins Kirchenmusik in Heilig Geist e. V.Aktuellmit Andreas Warler (SDS) am Sonntag, 15. Januar 2012 um 17 Uhr
an der Klais-Orgel der Heilig Geist-Kirche Bielefeld-Dornberg.
- - - PROGRAMM:
Georg Böhm (1661-1733)
Praeludium in C
Jean François Dandrieu (1682-1738)
Noël de Saintonge Noël pour l’amour de Mariè
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Praeludium und Fuge in C-Dur | BWV 547
Louis-Claude d’Aquin (1694-1772)
Noël X (Grand jeu et Duo)
Johann Sebastian Bach
Arie aus dem „Weihnachtsoratorium“: „Schlafe, mein Liebster, geniesse der Ruh“
Alexandre Guilmant (1837-1911)
Noël Languedocien
Carl Sattler (1874-1938)
Choralfantasie „Menschen, die ihr war’t verloren“
Theodore Dubois (1837-1924)
Marche de Rois mages
Johann Sebastian Bach
Toccata und Fuge in d („dorische“) | BWV 538
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VITA:
Andreas Warler ist Organist an der Basilika des Klosters Steinfeld/Eifel, welche die größte und eine der bedeutendsten historischen Barockorgeln des Rheinlandes besitzt. (Balthasar König, 1727, III/35). Er wurde 1965 in Baasem/Eifel geboren und trat nach seinem Abitur, das er 1986 am Steinfelder Hermann-Josef-Kolleg ablegte, in die »Gesellschaft des Göttlichen Heilandes« (Salvatorianer) ein und begann nach dem Noviziat in Passau das Studium der Theologie. In dieser Zeit entdeckte der Passauer Domorganist Walther R. Schuster (†1992) seine besondere Begabung und förderte ihn durch Privatunterricht. Dieser übertrug ihm an der größten Domorgel der Welt das vertretungsweise Orgelspiel in Gottesdiensten und innerhalb von Domführungen. Das Studium der Kirchenmusik begann Br. Andreas Warler 1989 an der Kirchenmusikschule St.-Gregorius-Haus in Aachen. Zugleich wurde er zum Organisten an der Basilika Steinfeld berufen. Als Schüler von Viktor Scholz (Orgel) und dem Aachener Domorganisten Norbert Richtsteig (Improvisation) legte er schon nach drei Jahren 1992 das kirchenmusikalische B-Examen mit »sehr gut« in Orgelliteraturspiel und Improvisation ab. 1996 hielt er sich zu einem Intensivstudium bei Prof. Craig Cramer an der »University of Notre Dame« in den USA auf. Seit 1992 ist er Organisator und künstlerischer Leiter der »Steinfelder Vesperkonzerte«. Bislang spielte er acht CDs an der König-Orgel der Basilika Steinfeld ein – u.a. auch zusammen mit Chor- und Orchester an der Basilika Steinfeld – und wirkte in vielen Rundfunk- und Fernsehproduktionen des WDR (u.a. »Weihnachten International«, Film »Der junge Beethoven«, Dokumentation »Wanderlust«) und des Belgischen Rundfunks RTBF mit. Konzerte führten ihn seither durch Deutschland (u. a. Aachen, Altenburg, Altenberger Dom, Berlin, Bielefeld, Bonn, Donaueschingen, Duisburg, Düsseldorf, Garmisch-Partenkirchen, Kempen, Korschenbroich, Mittenwald, Mönchengladbach, München, Nürnberg, Singen, Stuttgart, Wuppertal sowie die Kathedralen in Bamberg, Fulda, Paderborn und Trier), Belgien, Großbritannien, Island, Italien, Litauen, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz und die USA. Er wurde als Gastorganist zu berühmten Orgelfestivals eingeladen: 2004 nach Laufen (Schweiz), 2006 zum »Internationalen Orgelsommer« nach Reykjavik (Ísland) und zum »Christopher Summer Festival 2006« nach Vilnius (Litauen), 2009 nach Bastogne (Belgien), 2010 zum „Internationalen Orgelsommer“ der Kathedrale von Haarlem (Niederlande).
Zum Vormerken das Konzertprogramm 2012:
Sonntag, 15. Januar 2012
Orgelkonzert mit Andreas Warler (SDS), Organist im Kloster Steinfeld (Eifel) Sonntag, 24. Juni 2012 Jubiläumskonzert des Kirchenchors der Heilig Geist Gemeinde mit Solisten und Orchester, Leitung Elisabeth Schnippe, Orgel Rainer Schnippe Sonntag, 7. Oktober 2012 Orgelkonzert mit Andreas Mattes, Organist an St. Pankratius, Gütersloh Sonntag, 25. November 2012 Orgelkonzert mit Georg Gusia, Dekanatskirchenmusiker und Organist an St. Jodokus, Bielefeld Was bisher geschah:Das letzte Konzert am Sonntag, 16. Oktober 2011 fand statt mit Hartmut Sturm.
![]() Programm:
Jean-François Dandrieu (1682-1738) Magnificat g-Moll aus: "Le suite française classique pour orgue" Dieterich Buxtehude (1637-1707) Choralvorspiel „Nun bitten wir den Heiligen Geist“ BuxWV 209
Johann Sebastian Bach (1685-1750) Choralbearbeitung fur Orgel „Nun danket alle Gott“ BWV 657 aus 18 Choralbearbeitungen verschiedener Art (Leipziger Originalhandschrift)
Johannes Brahms (1833-1897) - Choralvorspiel „O Gott, du frommer Gott“ op. 122/7
ders. - Präludium und Fuge a-Moll WoO 9
Louis James Alfred Lefébure-Wely (1817-1870) - Sortie Es-dur
Hartmut Sturm:
1942 in Hamburg geboren, studierte er in seiner Heimatstadt bei Heinz Wunderlich und in Detmold bei Helmut Tramnitz, wo er 1966 die kirchenmusikalische A-Prüfung und die künstlerische Reifeprüfung für Orgel ablegte. Er war 36 Jahre lang hauptamtlicher Kirchenmusiker in Essen, Neumünster und am Herforder Münster. Seit seiner Pensionierung lebt er in Bielefeld, wo er als Chordirektor den städtischen Oratorienchor leitet und die Orgel der Altstädter Nicolaikirche in Konzert oder Gottesdienst spielt. Außerdem leitet er den „Altstädter Bläserkreis“ und den von ihm gegründeten Chor „Die Kleine Kantorei“.
Bereits am 29. Mai 2011 war Engelbert Schön, Organist aus Rietberg bei uns. ![]() Das Programm umfasste folgende Werke:
Johann Sebastian Bach: Praeludium(*) und Fuge in G - Dur (1685 - 1750) BWV 541
Carl Phillipp Emanuel Bach: Sonate in D - Dur (1714 - 1785) - Allegro di molto - Adagio e mesto - Allegro
Johann Sebastian Bach: Choralbearbeitung über (1685 - 1750) "Nun danket alle Gott" BWV 657 (aus den "18 Leipziger Chorälen")
Franz Schubert: "Ave Maria"(*) (1797 - 1939) (bearb.: Max Frischmann)
George Thalben-Ball: Tune in E (**) (1896 - 1987) in the Style of John Stanley
Ad Wammes: Miroir (*1953)
Julien Bret: "La valse des anges" (**) (*1974) (Der Engelswalzer)
Andreas Willscher: "My Beethoven" (*1955)
Edward Elgar: "Salut d'amour" op.12 (1857 - 1934) (bearb.: C. J. Grey)
Theodore Dubois: aus "Messe de Mariage": (1837 - 1924) 2. Bénediction Nuptiale (*)
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Hochzeitsmarsch aus (1809 - 1847) "Ein Sommernachtstraum" (*)
(**)
auch auf der CD "Hauskonzert - zu Gast bei Engelbert Schön"
(ES003) CDs sind erhältlich auf der Homepage des Organisten Engelbert Schön: http://www.orgelmusik-schoen.de/ Am 20. März 2011 musizierten in unserer Kirche Lara Venghaus und Freunde. ![]() Das Programm: Felix Mendelssohn Bartholdy *1809 - †1847 Sonate B-Dur op. 65 Nr. 4 I. Allegretto con brio III. Allegretto IV. Allegro maestoso e vivace
Johann Sebastian Bach *1685 - †1750 aus der Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“ BWV 147 Arie „Bereite Dir, Jesu, auch itzo die Bahn“
aus der Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ BWV 51 Arie „Höchster, mache deine Güte ferner alle morgen neu“
aus dem Osteroratorium Arie „Seele, deine Spezereien sollen nicht mehr Myrrhen sein“
Johann Pachelbel *1653 - †1706 Ciacona in f
Georg Friedrich Händel *1685 - †1759 aus den „Neun deutschen Arien“ „Meine Seele hört im Sehen“ „Singe, Seele, Gott zum Preise“ Ausführende: Lara Venghaus, Sopran Julia Parusch, Violine Rafael Guevara, Violoncello Mechthild Scholz, Orgel
Zu Gast am Sonntag, 14. November 2010 17 Uhr waren: Philharmonic Brass Bielefeld Giovanni Gabrieli: Canzona Nr. II Johann Sebastian Bach: Contrapunctus I Wachet auf Contrapunctus V Präludium und Fuge e-moll ein immer treues Herz Contrapunctus III William Boyce: Suite Giambattista Martini: Toccata --- Durch das Programm führt Hans-Joachim Knoke Philharmonic Brass Bielefeld sind Blechbläser der Bielefelder Philharmoniker: Hans-Joachim Knoke, Trompete Norbert Günther, Trompete Matthias Weiß, Posaune* und Sven Kock, Tuba *als Gast vom Orchester des Detmolder Landestheaters ![]() Der Förderverein Kirchenmusik e.V. freute sich auf das Orgelkonzert mit Peter Wagner, Minden am 26. September 2010 Mit Orgel-Kompositionen der französischen Orgelromantik stellte der junge Mindener Domorganist die "kleine Prinzessin", die zweimanualige Klais-Orgel mit ihren 18 klingenden Registern, vor eine interessante Herausforderung Die zahlreich gekommenen Freunde der Klais-Orgel fanden die Präsentation der Musikformen: Sonate/Symphonie, Suite und Konzert-Variationen äußerst gelungen. Der Organist glänzte mit virtuoser Technik in den Schlusssätzen des Mendelssohn und seiner eigenen Komposition, die u.a. mit einem unglaublichen Pedalsolo aufwartete. Lobend hob der Organist die schönen Registerstimmen der Klais-Orgel hervor und verabschiedete sich und das Publikum, das ihn mit viel Applaus bedacht hatte, mit einer Faure-Bearbeitung in einen goldenen Spätsommerabend. Und dies war sein Programm: Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Sonate f-Moll, op. 65/1 - Allegro moderato e serioso - Adagio - Andante-Recitativo - Allegro assai vivace
Suite française - Charles-Marie Widor (1844-1937): Entrée
* - Charles-Alexis Chauvet (1837-1871): Andantino * - Louis-James-Alfred Lefébure-Wely (1817-1870): Fanfare
* - Theodoré Dubois (1837-1924): Cantilène religieuse - Albert Renaud (1855-1924): Toccata * - Louis Vierne (1870-1937): Offertoire * - Félix-Alexandre Guilmant (1837-1911): Grand Chœur * (* Bearbeitung: Peter Wagner) Wagner Peter(*1967): Variations de Concert - Introduction et Thème - Basse sens cesse (Allegretto) - Interlude polyphonique (Moderato) - Cantiléne (Andante cantabile) - Final (Allegro con fuoco)
Domorganist Peter Wagner, Minden, 2010, Bildrechte: P. Wagner
Peter Wagner, M. A., geb. 1967 in Karlstadt am Main, studierte an der Staatl. Musikhochschule Köln „Kirchenmusik“ (A-Examen), am Hermann-Zilcher-Konservatorium Würzburg „Orgelimprovisation“ (Staatl. Reifeprüfung) und an der Staatl. Universität „Mozarteum“ Salzburg „Konzertfach Orgel“ (Diplom-Abschluss, Verleihung des akademischen Titels „Magister artium“). Weiterführend nahm er an verschiedenen internationalen Meisterkursen namhafter Interpreten teil, ergänzt um ein Gaststudium in Fach „Tonsatz“ an der Staatl. Musikhochschule Würzburg. Seine Konzerttätigkeit führte ihn in mehrere europäische Länder, nach Japan, Israel und Ägypten. Lehraufträge in Würzburg, Fulda und Kassel, eine umfassende Referententätigkeit sowie CD-, Rundfunkproduktionen und mehrere Publikationen bekunden sein breit gefächertes musikalisches Schaffen. Nach Anstellungen als Kirchenmusiker in Karlstadt, Diözesanmusikassistent in Würzburg und Bildungsreferent an der Bayerischen Landesmusikakademie Hammelburg wurde er 2004 als Domorganist und Chordirektor nach Minden berufen und zum Dekanatskirchenmusiker für das Erzbistum Paderborn ernannt.
Mehr über den Künstler auf dessen Homepage: Http://www.PeterWagner.com Am 4. Juli musizierten mit freundlicher Unterstützung durch den Förderverein für Kirchenmusik in Heilig Geist Bielefeld e. V. der Kirchenchor mit Solisten und ein kammermusikalisches Ensemble unter der Leitung von Elisabeth Schnippe und Rainer Schnippe, Orgel: Antonio Vivaldi - Gloria in D und "italienische" Orgelwerke aus der Feder des Barockmeisters Johann-Sebastian Bach am Sonntag den 4. Juli 2010 um 17 Uhr in der Helig Geist Kirche. Mit Felicitas Jacobsen, Petra von Laer, Andreas Kraatz, Sigurd Müller, Martina Suzuki-Buchholz, Joachim Knooke. Der Förderverein Kirchenmusik Das Nachtkonzert 19. Juni 2010 - 20:30 Uhr in der Heilig Geist-Kirche hat hervorragende Beachtung gefunden. Die Neue Westfälische schreibt am 22. Juni 2010 Lokale Kultur Spiel mit der SpracheFrauenchor Cant‘Ella sang Anspruchsvolles in der Heilig-Geist-Kirche
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| Johann Ludwig Krebs 1713-1780 |
Fantasie f-Moll | |
| Georg Philipp Telemann 1681-1767 |
Fantasie C-Dur | |
| Johann Sebastian Bach 1685-1750 |
Pièce d’Orgue BWV 572 | |
| Josef Gabriel Rheinberger 1839-1901 |
Rhapsodie Des-Dur | |
| Hermann Schroeder 1904-1984 |
Sonate für Oboe und Orgel (1976) | |
| Wolfgang Amadeus Mozart 1756-1791 |
Andante F-Dur KV 616 | |
| Georg Friedrich Händel 1685-1759 |
Sonate F-Dur op. 1 Nr. 5 |

Der stille Diener Ihrer Majestät der Orgel
Tomasz Adam Nowak an der Klais-Orgel in Dornberg
Still und freundlich kam der Organist Tomas Adam Nowak mit dem Zug von Münster nach Dornberg, um am vergangenen Sonntag auf den 18 Registern der Klais-Orgel in der Heilig Geist-Kirche französische Großmeister zu intonieren.
In der Eröffnung mit Marcel Duprés Bearbeitung von J. S. Bachs Sinfonia aus der Kantate „Wir danken dir, Gott“ BWV 29 zeigte der Organist der Markt- und Stadtkirche St. Lamberti seine technische Klasse gleich von Beginn an in den langen Sechszehntelläufen, die sehr rasant, vor allem aber mit unerschütterlicher Präzision im Tempo daherkamen; dabei auch mit vollendetem musikalischem Ausdruck.
Mit dieser Synthese von technischer Perfektion und Musikalität ging es weiter zu Charles Marie Widors 5. Orgelsymphonie f-Moll, op. 42,1. Nie schien den Zuhörern die Zeit bis zum dritten Satz, der populären „Toccata“, so kurzweilig interpretiert wie hier mit dem in vielen Wettbewerben ausgezeichneten Organisten Nowak. Mit sinfonischem Gestus und ausgezeichneter Registerauswahl entstand der plastische Eindruck orchestralen Musizierens, als wären da dutzende Musizierende am Werk.
Mit italienischem Spielwitz führte Tomasz Adam Nowak Vincenzo Antonio Petralis „Missa solenne, Versetti per il Gloria“ auf, eine Musik im Operngestus, wie sie nur in Italien die Weihen als Messmusik erlangen konnte. Grandios war die Leichtigkeit der Spielfiguren unter Nowaks Händen, die alle technischen Belange, die dafür unabdingbar sind, vergessen machte.
Dasselbe sollte für Edward Elgars
„Pomp and Circumstance“ op. 39 gelten, dessen Beginn in
ungeschlachtem Marschtempo manchen Interpreten schon zum Verhängnis
geworden ist, bevor sie das rettende Ufer des Hymnus „Land of Hope
and Glory“ erreicht hatten. Hier musste der Professor für
künstlerisches Orgelspiel an der Musikhochschule Detmold alle
Register ziehen, unterstützt von einem seiner Schüler, der in den
auf- und abwallenden Crescendi viel zu tun hatte.
Entgegen der üblichen Bitte des einladenden Fördervereins für Kirchenmusik in Heilig Geist, es möge erst zum Ende applaudiert werden, brach spontaner Beifall los ob dieser grandiosen Elgar-Interpretation. Dabei folgte noch ein Höhepunkt, den der im Fach Orgelimprovisation lehrende Nowak anhand dreier gegebener Karnevalsmotive improvisierte: Es erklangen „Bolle“, „Der treue Husar“ und „Wir sind alle kleine Sünderlein“, nacheinander je mit charakterisierenden thematischen Durchführungen, schließend in einer thematischen Engführung alle drei Themen in einer grandiosen Coda, die das Dornberger Publikum zu spontanen Standing-Ovations von den Bänken riss - ein seltenes Bild hier, auch an Karneval.
Mit einer humoresken Miniatur über „Großer Gott wir loben dich“ die spieluhrenhaft verklang, empfahl sich der Organist unter sehr herzlichem Beifall für weitere Konzerte in dieser Gemeinde.
JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750)
Sinfonia aus der Kantate 29 "Wir danken dir, Gott"' für Orgel bearbeitet von M. Dupré
CHARLES MARIE WIDOR (1844-1937)
aus: 5. Symphonie f-Moll op. 42, Allegro vivace, Allegro cantabile, Toccata
VINCENZO ANTONIO PETRALI (1832-1889)
aus: Messa solenne in D, Versetti per il Gloria, Allegro brillante, Allegretto grazioso Andante mosso Marcia dopo la messa
EDWARD ELGAR (1857-1934)
Pomp and Circumstance op.39 für Orgel bearbeitet von E. H. Lemare
TOMASZ ADAM NOWAK (*1962)
Improvisation über gegebene Themen (Karnevalslieder)
Konzertkritik:

Foto: Joachim Müller, Bielefeld
Gioacchino Rossini: Ave Maria
(1792-1868)
Francis Poulenc: Salve Regina
(1899-1963)
Johannes Brahms: „Herzlich tut mich verlangen“ aus op.122,1
(1833-1897)
Johann Christoph Altnikol: Motette „Befiehl du deine Wege“
(1719-1759)
Johann Ludwig Krebs: Fantasie über „Freu dich sehr, o meine Seele“
(1713-1780)
Aaron Copland: Four Motets:
(1900-1990)
1.Help Us , O Lord
2.Thou, O Jehova, Abideth Forever
3.Have Mercy on Us, O My Lord
4.Sing Ye Praises To Our King
Walter Kraft: Totentanz
(1905-1977)
Zoltán Kodály: Psalm 114
(1882-1967)
DAS VOKALQUARTETT ARS CANTANDI
Das Vokalquartett „Ars Cantandi“ wurde im Herbst 2005 mit dem Ziel gegründet, ausgefallene und anspruchsvolle Werke der Vokalliteratur aufzuführen. Die Mitglieder sind alle studierte Musiker und arbeiten im Bereich Kirchenmusik und Schulmusik.
Im Jahr 2007 wirkte das Quartett bei der Bielefelder Uraufführung der Auftragskomposition „Und leite mich auf ewigem Wege“ der Komponistin und Kantorin Anna Ikramova aus Troisdorf bei Bonn mit. Dieses zum Jubiläum „350 Jahre Reformierte Gemeinde Bielefeld“ eigens komponierte Werk wurde großzügig vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen durch den Landesmusikrat NRW gefördert. Die Aufführung erlangte überregionale Beachtung in der Presse.
Derzeit plant das Quartett eine größere Konzertreise ins europäische Ausland im kommenden Jahr.
EBERHARD BRÜNGER, ORGEL
Eberhard Brünger wurde 1939 in Schweicheln bei Herford (Westfalen) geboren. Von 1959-1966 studierte er Schulmusik, Germanistik, Klassische Philologie, Philosophie und Musikwissenschaft in Köln, Detmold, Freiburg und Münster; Cembalo bei Fritz Neumeyer; Kirchenmusik bei Wilhelm Ehmann in Herford.
Mehr als dreissig Jahre war er mit den Fächern Musik und Latein am Gymnasium in Bielefeld-Sennestadt tätig, sowie als Kantor und Organist an den evangelischen und katholischen Kirchen in Sennestadt. 1980 folgte das A-Examen und die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor.
Von 1980 bis 1982 war Eberhard Brünger Dozent an der Kirchenmusikschule Herford.
1999 erfolgte nach der Pensionierung der Umzug nach Freistatt (Niedersachsen).
Seine berufliche Tätigkeit war vor allem geprägt durch die intensive Arbeit mit vier Chören, etwa 12-15 Kirchenkonzerten pro Jahr und die Beschäftigung mit Alter Musik und historischen Tasteninstrumenten.
Eberhard Brünger geht heute einer regen Konzerttätigkeit (Orgel, Cembalo, Clavichord, historisches Tafelklavier) in ganz Deutschland nach, u. a. jedes Jahre im Rahmen des Brandenburgischen Dorfkirchensommers.
Zusammen mit Sabine Bleier, Flöte (Hannover) und Franziska Grehling, Oboe (Celle) widmet Eberhard Brünger sich der Kammermusik für Triobesetzung. Darüber hinaus ist er regelmäßig als Organist in der Freistätter Kirche tätig und veranstaltet literarische Abende.
Sonntag, 7. September 2008, 17.00 Uhr
Orgelkonzert mit Christoph Grohmann an der Klais-Orgel der Heilig Geist-Kirche Bielefeld-Dornberg
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Praeludium und Fuge C-Dur (BWV 566)
Christoph Grohmann (geb. 1955)
Frei improvisierte Choralpartita über einen gegebenen Choral
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Sonata D-Dur (Wq 70/5)
Allegro di molto – Adagio e mesto – Allegro
Christoph Grohmann
Zwei frei improvisierte Vorspiele über gegebene Choräle
Samuel Rousseau (1853-1904)
Mélodie et Canon (1896)
Louis Vierne(1870-1939)
Aus „24 Pièces en style libre” op. 31:Lied
Scherzetto
Marco Enrico Bossi (1861-1925)
Aus „10 Composizioni per Organo“ op. 118:
Toccata di Concerto
An der Klais-Orgel: Christoph Grohmann (Rheda-Wiedenbrück)

... geboren 1955 in Bielefeld, studierte 1974-80 bei Helmut Tramnitz an der Hochschule für Musik in Detmold (Kirchenmusik-A- und Konzertexamen Orgel) und nahm 1979 und 1980 an Orgel-Meisterkursen bei Flor Peeters in Mecheln/Belgien teil.
Er wirkte als
Dekanatskirchenmusiker an St. Clemens in Rheda und als Lehrer an der
Musikhochschule in Detmold und leitet gegenwärtig Orgelklassen in
Bremen und Herford.
Seit 1989 arbeitet er außerdem
freiberuflich als Orgeldozent und schuf sich ein internationales
Renommee als Konzertorganist sowie durch Rundfunk-Aufnahmen.
Seit 1988 gehört er dem Präsidium der internationalen Gesellschaft der Orgelfreunde (GDO) an.
Wer Christoph Grohmann in einem ganz anderen Metier kennenlernen möchte, muss zum Tanner Musiksommer in die Rhön fahren, wo er am kommenden Samstag, 16. August 2008 als Klavierbegleiter der berühmten Vokalgruppe "Drops" auftritt (mehr... )
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Frank Oberschelp- Bockflöte
Frank Oberschelp wurde in Münster geboren. Nachdem er 1987 den ersten Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" gewann, studierte er seit 1989 Blockflöte bei Heiko ter Schegget, Baldrick Deerenberg und Marion Verbruggen am Conservatorium Utrecht. Frank Oberschelp legte dort 1994 das Docerend- Musicusexamen und 1995 das Konzertexamen mit Auszeichnung ab. 1998 wurde gewann er den Solowettbewerb des „Internationalen Blockflöten- symposions Calw“.
Frank Oberschelp konzertierte mit verschiedenen Ensembles in Deutschland, Tschechien, Rußland, Österreich, Portugal und den Niederlanden. Seit 1999 leitet er den Fachbereich Blockflöte an der Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld.
- Ballata Per tropo fede - Italien 14. Jh.
Saltarello
- Ballata Amor mi fa cantar al la Francesca
Saltarello
- Fantasie en Echo - Jacob van Eyck 1590- 1657
- Blydschap van min vliedt
- Engels Nachtegaeltje
- Der Besucher der Idylle - Isang Yun 1917- 1995
aus Chinesische Bilder
- Preludes aus „L’art de Preludèr - Jacques Hotteterre 1674- 1763
Modere/ Gay
Tendrement/ Gay
- Passacaille - Jean-Fery Rébel 1666-1747
- Les Folies d’Espagne - Marin Marais 1656-1728
- Der Affenspieler - Isang Yun
- Partita c-moll - Johann Sebastian Bach 1685- 1750
Allemande
Corrente
Sarabande
Bouree anglaise
Am Sonntag, 27. Januar 2008 um 17.00 Uhr, haben wir Musik für Oboe und Streicher mit Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters der Stadt Bielefeld erlebt.
Im Programm:
- Jan Wanhal (1739-1813)
Quartett Opus 7 Nr.6 für Oboe, Violine, Viola und Violoncello
Allegro - Andante - Menuetto - Presto
- Ferdinand Ries (1784-1838)
Streichtrio WoO 70 Nr.1 Es-Dur
Allegro moderato - Menuetto, Allegro - Adagio cantabile - Finale, Allegro
- Wolfgang Amadeus Mozart
Quartett KV 370 für Oboe, Violine, Viola und Violoncello
Allegro - Adagio - Rondo, Allegro
Die Ausführenden:
- Thomas Bogdan, Oboe
- Irmela Barthel, Violine
- Nikolaus Vulpe, Viola
- Imke Wilden, Violoncello
Thomas Bogdan studierte an der Folkwanghochschule in Essen, sowie an der Hochschule in Detmold und ist seit 1985 bei den Bielefelder Philharmonikern als stellvertretender Solooboist engagiert.
Ebenfalls seit 1985 spielt Irmela Barthel als erste Geigerin in Bielefeld. Nach ihrem Studium in Leipzig war sie zunächst bei der Staatsphilharmonie in Halle/Saale, und später beim Orchester der Deutschen Oper am Rhein, Duisburg unter Vertrag.
Nikolaus Vulpe, stellvertretender Solobratscher bei den Bielefelder Philharmonikern, studierte in Clausenburg. Aus Kronstadt / Siebenbürgen stammend, spielte er zunächst im auch im Kronstädter Orchester, wechselte dann nach München, bevor er 1984 seine Stelle in Bielefeld antrat.
Imke Wilden ist seit 1996 Mitglied der Cellogruppe des Bielefelder Orchesters. Sie stammt aus Hamburg und studierte in Köln und London.
Allen Mitgliedern des Ensembles gemeinsam ist ihre Liebe zur Kammermusik, die sie seit einigen Jahren regelmäßig zusammenführt.
Der Oboist Thomas Bogdan erweiterte bereits mehrfach als Gast das in dieser Besetzung etablierte Streichtrio zum Quartett.
Die unterschiedlichen Temperamente und Ansichten der
einzelnen Musiker führen regelmäßig zu erfrischender Probenarbeit und daraus
resultierend lebendigen Konzerten!

Nach der Begrüßung im Namen des Fördervereins Kirchenmusik e.V., in dessen Konzertreihe die Veranstaltung stattfand, und einführenden Worten in den außermusikalischen Zweck der Veranstaltung (s. u.) eröffnete einer der beiden Gastmusiker, Alexander Kowalak, das Konzert mit dem holländischen Altmeister der Blockflöten-Literatur Jacob van Eyck (1590 – 1657) und Variationen über "Onse Vader in Hemelryck" aus "Der Fluyten Lusthof".
Mit einer gediegenen und
hohen Maßstäben gerecht werdenden Interpretation von
Johann
Sebastian Bachs (1685 – 1750) bekanntem Doppelkonzert
für zwei Violinen d-Moll BWV 1043, konnten die
Geschwister Thilo
S. Schacker, Violine, und Svenja
Siepmann, Klavier, an der Seite der erfahrenen Musikpädagogin Annette
Steinkühler, Violine, das Publikum sogleich davon
überzeugen, dass der
Sonntag Nachmittag genussvoll ausklingen würde. Die drei, alle
Kräfte
der Spieler abfordernden Sätze, erklangen mit erstaunlicher
Gelassenheit und Bravour, wie sie nur von Profis erwartet wird.
Mit Johann
Joachim Quantz' (1697 – 1773) Flötenkonzert
G-Dur
QV 5: 174 schlossen Julia
Hatwig, Flöte und Svenja
Siepmann, Klavier, an das hohe Niveau an. Die klare und saubere
Ansprache der jungen Musikstudentin und eine starke Atemtechnik
ließ
die anspruchsvollen Notenläufe lustvoll dahinperlen, als
wäre es ein
Kinderspiel - so sollte die Kunst am Hofe Friedrichs des
Großen sein:
schwerelos.
A propos: Die
Schwerelosigkeit fand gleich anschließend beim Meister
Wolfgang
Amadeus Mozart (1756 – 1791) seinen Gipfel mit den bekannten 12 Variationen
über "Ah! Vous
dirai-je, Maman"
KV 265,
die Svenja Siepmann nach einer kurzen Pause vortrug, in der sie sich
die inzwischen warm gespielten Hände abkühlen musste.
Diese
Erleichterung für die Spielerin dürfte nur von kurzer
Dauer gewesen
sein. das Publikum hingegen schmolz dahin, angetan vom Mozartschen
"Leichtsinn".
Fritz
Kreislers (1875 – 1962) Praeludium
und Allegro (im
Stil von Gaëtano Pugniani) mit der überragend
souverän auftretenden und
agierenden Luise
Krawulski an der Violine und der unermüdlichen Svenja Siepmann
am
Klavier ließ das Publikum ganz zu Ende des Konzertes noch
einen
musikalischen Gipfel erhören. Das mädchenhaft
schüchterne
Understatement der jungen Geigerin wurde bereits nach den ersten langen
Bogenstrichen des Präludiums als Grandezza enttarnt und in der
Virtuosität des Allegro entpuppte sich Strich für
Strich ein ganz
großes Nachwuchstalent.
Großer
Applaus für alle Beteiligten, ein Ungarischer Tanz
vierhändig als
Zugabe von Siepmann/Hatwig am bescheidenen E-Piano mit
Konzertklangprozessor, Blumen und eine großzügige
Türkollekte zugunsten
des Projekts Sydney 2008 - can carmina möchte beim
Weltjugendtag
des Papstes in Australien im kommenden Jahr mit dabei sein - sowie der
vielfach ausgesprochene Wunsch, dieser Aufführung eine
Fortsetzung
folgen zu lassen, beschlossen den wunderbaren Musiknachmittag.